Grünwalder Gesundheitsprodukte

Werbung für Lebensmittel - Ab heute gelten strenge Regeln

Calcium für die Knochen, Selen und Vitamin B2 für Haut und Haare und Vitamin C fürs Immunsystem - wollen Hersteller künftig mit solchen gesundheitsbezogenen Aussagen für Lebensmittel werben, müssen sie aufpassen.

Ab heute dürfen gesundheitsbezogene Angaben nur noch verwendet werden, wenn diese ausdrücklich von der EU-Kommission zugelassen worden sind. Damit sollen Verbraucher besser vor irreführender Werbung und Fehlkäufen geschützt werden. Erlaubt wurden bislang 222 gesundheitsbezogene Angaben. Sie betreffen Vitamine, Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium oder Eisen, aber auch Wasser, Fleisch und Fisch sowie zuckerfreie Kaugummis und Zuckerersatzstoffe.

Die bisher zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben finden Sie in der sogenannten „Artikel-13-Liste der Health-Claims-Verordnung" der EU aufgeführt. Diese Liste wurde im Mai veröffentlicht, heute läuft die Übergangsfrist für Hersteller ab, während Verpackungen und Werbung bis dato geändert werden konnten. Fortan sind alle nicht zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben verboten.

Auf den Packungen erlaubt sind nur noch Angaben wie etwa "Kalzium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt" oder "Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei". Neben dem genauen Wortlaut der erlaubten Angaben enthält die Liste Bedingungen sowie mögliche Einschränkungen und Warnungen hinsichtlich der Verwendung.

Die Liste soll fortwährend aktualisiert werden. So steht die Prüfung von rund 2000 Angaben zu pflanzlichen Stoffen wie z. B. Eisenhut oder Ginkgo sowie zu rund 200 anderen Stoffen wie verschiedenen Mikroorganismen noch aus. Danach muss sich die EFSA nur noch mit Neuanträgen befassen.

Quelle:

www.gesundheit-aktuell.de
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